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ZSI stellt zwei Python Skripte zur Verfügung, mit denen Quellcodegerüste für Server und Client aus der WSDL generiert werden können:
- wsdl2py wird verwendet, um die Python Bindings für den Service zu generieren.
- wsdl2dispatch erstellt ein Servergerüst, um den Service auszuführen. Die Verarbeitungsmethoden, bei uns also SquareService, werden hier eingebracht.
Wenn ZSI installiert ist, öffnet man nun am besten eine Konsole und wechselt in das Projektverzeichnis, in dem auch unsere MatheService.wsdl liegt. Nun werden die beiden Skripte ausgeführt:
- wsdl2py -f MatheService.wsdl
- wsdl2dispatch -f MatheService.wsdl
Die Option -f spezifiziert die Eingabedatei, also unsere WSDL Datei. Wenn eine WSDL aus dem Netz verwendet werden soll, beispielsweise von
http://www.xmethods.com, kann hier durch -u statt -f auch die URL angegeben werden.
Es sollten sich nun im Verzeichnis drei neue Dateien befinden:
- MatheService_services.py - Die durch wsdl2py generierten Bindings,
- MatheService_services_types.py - Durch wsdl2py generierten Typdefinitionen,
- MatheService_services_server.py - Das durch wsdl2dispatch generiertes Server Gerüst.
Was ist nun zu tun? Wir haben das Server Skelett und die Python Bindings um mit dem Service zu Kommunizieren. Was wir nun brauchen ist:
- Das Hauptprogramm, das den (HTTP -) Server und die Request Handler ausführt und
- die Methoden, die die Anfragen bearbeiten.
ZSI beinhaltet das Modul ZSI.ServiceContainer, welches den Server für uns implementiert.
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Richard Mutschler
2007-03-20